Feuerwehr und NS-Zeit

 

Der Feuerwehrgeschichts- und Museumsverein Frankfurt am Main e.V. setzt sich kritisch mit der Rolle der Frankfurter Feuerwehren und ihrer Protagonisten in der NS-Zeit 1933 - 1945 auseinander.

 

Ziel ist es zu erforschen, wie die Frankfurter Feuerwehren in das NS-System eingebunden wurden, wo die Feuerwehr in Unrecht verstrickt war, aber auch, wo erforderlich, die Feuerwehr vor unsach-lichen oder falschen Anschuldigungen zu schützen.

 

Mit der "Museums-Depesche" Nr. 18 haben wir unter dem Titel "Branddirektor Schänker und seine NS-Vergangenheit" einen ersten Versuch gemacht, uns einem schwierigen Thema zu nähern.  Der Inhalt dieser Ausgabe wurde kontrovers diskutiert; erhielt viel Zuspruch, aber auch einige Ablehnung.

 Daher sind wir sehr daran interessiert, mit Historikern und Forschungsinstituten zusammenzuarbeiten, weitere Informationen zusammenzutragen und das Thema möglichst wissenschaftlich aufzu-arbeiten. Langfristig möchten wir dann eine schriftliche Dokumentation vorlegen.

 

Natürlich sammeln wir nicht nur Informationen, sondern auch Gegenstände aus diesem dunklen Kapitel deutscher Geschichte.

Ziel ist es, den Museumbesucher auch in materieller Form mit dieser Zeit zu konfrontieren, aber auch die Arbeitsbedingungen der Feuerwehr während der Luftangriffe auf Frankfurt am Main zu zeigen.

 

Mit unseren Exponaten unterstützen wir auch externe Ausstellungs-vorhaben; so waren wir z.B. an der Luftkriegs-Ausstellung "Heimat/Front" im Karmeliterkloster beteiligt.

Exponate und Arbeiten zum Thema